Geduld ist wohl gefordert...

Hallo ihr Lieben,

Mensch, ist das interessant! Endlich ein Forum, wo ich mal Infos finde, die mich hoffentlich weiter bringen.
Zu mir: Bin 43 Jahre alt, "besitze" ein 8,5x4,5 cm großes Myom, das oben auf der Gebärmutter aufsitzt.
Es ist mein 2., bereits vor 10 Jahren wurde ein 4,5 cm großes entfernt, Gebärmutter-erhaltend.

Klar: Ich hab Probleme, das blöde Ding drückt auf Blase, manchmal den Enddarm - nicht witzig :-(

Nun wurde das Myom erst vor 1 Woche diagnostiziert. Meine FÄ überwies mich gleich in eine Chirurgische Klinik, die empfahlen eine Total-OP mit Erhalt des Gebärmutterhalses und der Eierstöcke. Angeblich würde es dann keine hormonelle Umstellung geben...
Ich hab dann die OP kurzfristig doch abgesagt.

Nun hat mein Mann (der da sehr sehr engagiert ist) sich fleißig informiert: Es ist falsch, dass sich hormonell nix verändert! Viele Frauen berichten trotzdem über ähnliche Beschwerden wie in den Wechseljahren.

Ich habe jetzt am nächsten Freitag, den 23.10. einen Termin in einer Uniklinik, in einer Myomsprechstunde. Dort höre ich mir jetzt mal eine 2. Meinung an. Lass einen Ultraschall erneut machen, um auch zu sehen, ob das Myom wächst.
Ich würde gern meine Gebärmutter behalten, sie macht Sinn, sonst hätten wir sie nicht - auch, wenn ich nicht mehr schwanger werden möchte - mein Sohn ist 18.

Wenn ihr Tipps für mich habt: her damit ;-)

Ganz liebe Grüße an alle Mitleidenden,

Kathleen

Könnte ich sein. Ich bin 46. Vor 10 Jahren Myomen entfernt Gebärmutter erhaltend. Danach 2011 noch meinen jüngsten bekommen. Am 09.11. muß ich jetzt in der Klinik vorstellig werden. ich merke so nichts von meinem Myom(en). Es drückt ab und an mal links. Keine verstärkte Blutung, Zwischenblutung oder ähnliches.

Hallo Kathleen,
Ich habe vor knapp 3 Wochen von einem 2. Myom erfahren. Das ältere liegt aussenwandig und machte in gut 15 Jahren wenig Probleme. Nun hat sich ein 2. dazugesellt. Eines hat einen Durchmesser von 4cm, das andere von 5-6cm. Seit einem knappen Jahre habe ich mit einer verstärkten Menstruation zu kämpfen (an 2Tagen Tamponwechsel mind. Im Stundentakt, insgesamt. 5-7Tage dauernde Menstruation). Meine Eisenwerte sind im Keller, der Eisenspeicher fast leer und ich muss sehr häufig meine Blase entleeren.Ich könnte dauernd schlafen.

Meine FA empfiehlt eine Hysterektomie mit Erhalt des GM-Halses. Auf meine abweisende RM kam die Rückfrage, ob ich Angst vor der OP hätte. Nun ja, bin gerade auf der Suche nach einer neuen FA.
Ich werde das Angebot meiner KV (TK) nutzen und mich in Bocholt beraten lassen. Wenn der Eingriff auch unangenehm sein soll, bieten m.E. Das MRgFUS und die Embolisation ein paar interessante Aspekte. Insbesondere ist Frau deutlich schneller wieder arbeitsfähig.

Ich will definitiv nicht 4-6 Wochen au sein und dann evtl. eine Reha machen müssen.
LiGrü
Margi66

wobei ich ja nun nicht mehr leiden muss...
Habe Ende Januar mein mittlerweile 11,4 cm großes Myom, was an der Außenwand der Gebärmutter anlag, entfernt bekommen. Dies per Laparoskopie.
Das heißt also, 3 kleine Bauchschnitte, keiner größer als 1,5 cm, Myom raus gesaugt, sozusagen, nachdem es zertrümmert wurde.
Nur 3 Tage Krankenhaus, kleine Drainage am letzten Tag gezogen und ab nach Hause!
Ich hab dies in der Frauenklinik der Uniklinik Heidelberg machen lassen. Kann sie bestens empfehlen, wurde dort ganz ganz liebevoll betreut.
Da ich selbst Krankenschwester bin, weiß ich auch, wovon ich rede...^^
Tolle Schwestern, tolle Ärzte, leckeres Essen (hilft ja auch^^) und sehr große, freundliche Zimmer.

Also, ihr Lieben, wenn es gar nicht anders geht und ihr euch mit Schmerzen und Blasenproblemen quält: raus mit dem blöden Ding!!!

Berichtet mal, und: ich drück euch alle mal ganz ganz dolle ;-)

Eure Kathleen