Radiofrequenzablation

 
Eine in Deutschland relativ neue Therapie für Myome unterschiedlicher Größe, ist die Radiofrequenzablation. Sie ist ebenfalls minimal invasiv, es sind also keine Schnitte notwendig und die Gebärmutter bleibt erhalten.
 
 
 
 
 
Das Besondere an der Methode ist die Kombination aus:

  • einer kleinen Ultraschallsonde, die die  Myome lokalisiert und
  • dem Radiofrequenzablations-System, mit dem die Myome behandelt werden - beides im selben Handstück des Operationsinstruments

Wie funktioniert die Methode?
Die nur bleistiftdicke Sonde wird durch die Vagina in die Gebärmutter eingeführt, ohne dass ein Schnitt notwendig ist.
 
Die Ultraschallsonde überträgt die Bilder auf einen Computer und der Arzt kann genau erkennen, wo Myome sitzen und sie unter Sicht behandeln. Dabei wird ihm genau angezeigt, wie groß das jeweilige Myom ist. Anschließend bewegt er die Spitze des Metallröhrchens an das Myom und aktiviert das Herausfahren der hauchdünne Elektrodem. Sie fahren in das Myom. Sobald sie in der Mitte des Myoms angekommen sind, wird die Radiofrequenzablation aktiviert, das heißt, Energie (Hochfrequenzstrom) wird für 3 Minuten übertragen. Dadurch werden die Myome verödet.
 
Da der Eingriff nicht lange dauert, ist es möglich, in einer Sitzung mehrere Myome zu behandeln.
 
Im Laufe der nächsten Wochen vertrocknet der Kern des Myoms, er schrumpft und löst keinen Druck mehr nach außen aus. Zudem verliert das Myom an Gewicht und belastet die Gebärmutter auch dadurch weniger bzw. gar nicht mehr.
 
Die Blutungsstörung, die aufgrund der Myome entstanden war, normalisiert sich in Der Regelnach dem zweiten Zyklus, also etwa 6 – 8 Wochen nach dem Eingriff.
Weitere Informationen auch in unserem Blog